100 entzündungshemmende Lebensmittel - Liste und Erklärung

Die Auswahl der richtigen Lebensmittel spielen eine wichtige Rolle, um das Risiko von entzündlichen Prozessen im Körper vorzubeugen. Werden hierbei Fehler begangen, kann dies im schlimmsten Fall sogar zu chronischen Krankheiten führen. Um dies zu vermeiden, sind die entzündungshemmenden Lebensmittel ein äußerst wichtiges Werkzeug. Denn die als basisch geltenden Nahrungsmittel hemmen Entzündungen und sollten keinesfalls in ihrer Wirkung unterschätzt werden.

Liegt eine Entzündung bereits vor, braucht der Körper unbedingt Unterstützung. Basische Lebensmittel sind eine wichtige Quelle dafür. Sie lindern den oxidativen Stress und liefern Vitamin-C (auch Ascorbinsäure genannt), Vitamin E, Zink, Selen, Beta-Carotin, Mangan, Antioxidantien und Flavonoide. Letztere mildern im Körper stattfindende allergische Auswirkungen und können entzündliche Prozesse merklich mildern.

Was es unbedingt zu beachten gilt, ist dass es auf der anderen Seite genauso Lebensmittel gibt, die Entzündungen fördern und somit verschlimmern können. Wird man von einer Entzündung im Körper geplagt, dann ist es erforderlich, die Ernährung und weitere Faktoren die dem Entzündungsprozess förderlich sind so weit es geht zu minimieren. Je mehr Du Dich daran hältst, desto effektiver ist die Unterstützung, die Dein Immunsystem so dringend braucht.

Vor allem bei chronischen Entzündungen ist das besonders ausschlaggebend und Du solltest ernsthaft darüber nachdenken, über eine längere Zeit sehr konsequent eine Ernährungsumstellung zu betreiben, oder besser noch Deine Ernährungsweise für immer umzustellen und anzupassen. Du wärst nicht der Erste, der nach einiger Zeit von sich behaupten kann für sich einen Heilungsweg gefunden zu haben.

Entzündungshemmende Lebensmittel - So hilfst du deinem Körper

Eine Entzündung im Bein kann durch entzündungshemmende Lebensmittel gelindert werden

Eine gesunde Ernährung ist ein oft unterschätzter Baustein auf dem Weg zur Genesung. Deshalb werde selber aktiv und verlasse Dich nicht nur auf die Medikamente aus der Apotheke. Zur Heilung sind weit mehr Faktoren ausschlaggebend, und eine ganz wichtige davon ist die richtige Ernährungsweise.
Es gibt rund 80 bekannte Autoimmunerkrankungen, die annähernd alle in einer chronischen Entzündung enden.

Schwerwiegende Entzündungen haben drei Hauptursachen:

  • Der Lebensstil
  • Die Veranlagung
  • Die Ernährung

Viele Lebensmittel tragen dazu bei, dass sich ene Entzündung weiter ausbreitet, oder eingedämmt wird. Kritisch ist beispielsweise Fleisch, besonders Schweinefleisch. Doch auch Weizenprodukte und Süßes sind in vielen Lebenssituationen kritisch zu betrachten. Wird im Krankheitsfall nicht auf der Ernährung geachtet, entsteht ein großes Ungleichgewicht und zahlreiche Beschwerden machen sich breit. Doch häufig dauert es ein wenig, bis wir seine Signale wahrnehmen. Dann spricht man von niedriggradig verlaufenden Entzündungen.

Ein häufiges Problem heutzutage, irgendwann werden die Symptome wahrnehmbar, verschlimmern sich zunehmend, sind jedoch nicht ausgereift genug um es laborchemisch zu erfassen. So bleibt eine Diagnose zunächst in weiter Ferne. Es entstehen die weitverbreiteten Stoffwechsel und Herz-Kreislauf-System Erkrankungen.

Da dies bei Übergewicht noch zunehmend begünstigt wird, sind viele Übergewichtige noch intensiver betroffen. Insbesondere das körpereigene Bauchfett schüttet entzündungsfördernde Hormone aus. Deshalb sollte unbedingt alles gemieden werden, was den Bauchumfang noch weiter vergrößern könnte.

Stattdessen ist es sinnvoll, durch eine Diät und evtl. Muskeltraining den Bauchumfang zu reduzieren. Vor allem bei chronischen Erkrankungen liegst Du mit einer entzündungshemmenden Ernährung immer richtig. Das Thema findet im Bereich der Forschung wachsendes Interesse. Viele Erkenntnisse liegen uns bereits vor, und weitere Erkenntnisse werden noch folgen.

Im Moment kann man aufgrund der aktuellen Erkenntnisse auf jeden Fall sagen, dass ein hoher Anteil an pflanzlichen Nahrungsmitteln eine entzündungshemmende Wirkung hat. Medizin, die Du über die tägliche Nahrungsaufnahme zu Dir nehmen kannst. Ganz ohne Rezept und den Gang zur Apotheke.

Omega 3 Fettsäuren im Fischen helfen gegen Entzündungen

Man hat festgestellt, dass die Fettsäure Arachidonsäure einzig in tierischen Nahrungsmitteln vorkommen und diese nicht unwesentlich an Entzündungsreaktionen beteiligt sind. Omega-3-Fette, die in Ölen oder in fettem Fisch vorkommen, bewirken dagegen eine entzündungshemmende Reaktion. Es ist daher ein Unterschied um welche Fette es geht. Vermeiden solltest Du unbedingt Nahrungsmittel die Omega 6 Fettsäuren enthalten, denn die sind bei Entzündungen nicht förderlich und feuern den Entzündungsherd zusätzlich an.

Wieso gibt es Entzündungen überhaupt?

Wenn Du Dich aktuell mit einer Entzündung herumschlagen musst, solltest Du nicht vergessen, dass diese Körperreaktion im Grunde richtig ist und nichts schlechtes, denn sie bieten Schutz vor Verletzungen und Infektionen.

Unangenehm wird es erst dann, wenn der Körper mit seinem Immunsystem nicht in den Heilungsprozess zurückfindet und in einem Kreislauf des ewig vergeblichen Kampfes verbleibt. Dann fehlt ihm die Kraft und Unterstützung gegen die vermeintlichen Eindringlinge, die er durch einen überdachten Lebensstil, als auch einer Ernährungsumstellung gut bekommen könnte.

Mit Hinblick auf Immunerkrankungen heißt es zwar, der Körper würde sich selbst angreifen, aber das ist nur eine Erklärung für den jetzigen Wissensstand, der noch etwas widersprüchlich ist. Immunerkrankungen sind mysteriöse, schwer heilbare Erkrankungen, weil man deren wahre Ursache bis heute noch nicht richtig erforschen konnte.

Die Tatsache, dass man durch entzündungshemmende Nahrungsmittel schon starke Erfolge im Kampf gegen Entzündungen nachweisen konnte, zeigt, dass das Immunsystem mit der richtigen Ernährung entweder zur Vernunft gebracht werden kann, oder tatsächlich einen Kampf gegen Erreger ausgetragen hat, der für uns bis heute aus medizinischer Sicht unentdeckt geblieben ist.

Was nun genau die Ursache ist, sei mal dahingestellt. Tatsache ist, in beiden Fällen können wir mit der richtigen Ernährungsweise dafür sorgen, dass die Ursache der Entzündung mit den richtigen Nahrungsmitteln gehemmt und vielleicht sogar für immer besiegt wird.

Entzündungshemmende Lebensmittel Liste - Das hilft gegen Entzündungen

Schauen wir uns die vielversprechenden Lebensmittel einmal genauer an.

Kräuter

Kräuter helfen beim Bekämpfen von Entzündungen

In der chinesischen Medizin gilt Ingwer und Kurkuma schon lange als bekanntes Heilmittel, das gegen Entzündungen vielversprechend wirkt. Das enthaltene Kurkumin ist der eigentliche Wirkstoff, der in der Knolle steckt und auch für die orangegelbe Farbe zuständig ist.

Weiterhin ist der grüne Tee durch seine zahlreichen antioxidativen Eigenschaften ein wunderbarer Entzündungshemmer. Vor allem das enthaltene Epigallocatechin-3-gallate soll dafür verantwortlich sein, dass er entzündungshemmende Eigenschaften besitzt.

Gemüse

Viele Gemüsearten geben dem Körper die notwendige Kraft um Entzündungen begegnen zu können. Vor allem grünes Blattgemüse ist hier empfehlenswert. Es hilft dabei Entzündungen im Körper aus eigener Kraft besiegen zu können.

Spinat

Spinat ist ein entzündungshemmendes Lebensmittel

Spinat nimmt einen besonders hohen Stellenwert unter den Gemüsesorten ein, da er andere Gemüsearten in Bezug auf Vitamin- und Mineralstoffgehalt weit hinter sich lässt. Die Blätter liefern zudem Carotinoide und viele Flavonoide, die von Wissenschaftlern offiziell als Entzündungshemmer und sogar als krebshemmend eingestuft worden sind.

Brokkoli

Brokkoli sollte auf jeden Fall auf dem Speiseplan stehen, wenn es um entzündungshemmende Gemüsesorten geht. Das enthaltene Vitamin C wirkt entzündungshemmend und weitere Wirkstoffe sorgen für eine Entgiftung durch Glucosinolate und Sulforaphan. Er zählt auch zu den krebshemmenden Gemüsesorten. Doch Brokkoli hat noch mehr zu bieten. Das Senfölglykosid (Sulforaphan) wirkt gegen Entzündungen und ist ein wunderbarer Glucosinolate Lieferant.

In Studien wurde festgestellt, dass ein Zusammenhang mit den enthaltenen sekundären Pflanzenstoffen und einer Risikominimierung von Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen besteht. Neben Brokkoli muss aber auch Grünkohl, Blumenkohl und Rosenkohl erwähnt werden, die allesamt zur Gruppe der Kreuzblütler-Gemüse zählen und allesamt wunderbar entzündungshemmende Eigenschaften besitzen.

Knoblauch und Zwiebeln

Lauchgewächse nennt man die Pflanzenfamilie, zu denen Knoblauch und Zwiebeln gehören. Besonders durch gesundheitsfördernde Schwefelverbindungen zeichnen sie sich aus. Zwiebeln enthalten unter anderem das Antioxidan Quercetin, sowie das Schwefelmolekül Dominion A, was sich gegen entzündliche Prozesse hervorragend zur Wehr setzt. Ein altbewährtes Hausmittel im Kampf gegen Entzündungen ist Knoblauch. Der wirkt hervorragend gegen Krankheitserreger und hat gleichzeitig eine sehr starke entzündungshemmende Eigenschaft, die sogar mit stark wirkenden Medikamenten auf chemischer Basis auf eine Stufe gestellt werden kann.

Der Unterschied ist, dass Knoblauch aufgrund seiner Natürlichkeit bei Weitem nicht die Nebenwirkungen aufweisen kann, wie die Medikamente auf chemischer Basis. Die Natur ist einfach verträglicher als Chemie und kann Entzündungen hemmen.

Doch Zwiebeln oder Knoblauch sind nicht so beliebt wie ihre Wirkung. Denn es birgt auch immer die Gefahr, dass man durch den Verzehr geruchsbedingt auffällig wird und andere ihre Nase rümpfen. Doch ein weiterer Pluspunkt ist ihre Schmackhaftigkeit. Nicht selten sind sie stark daran beteiligt, dass ein Gericht als ein besonderes Genusserlebnis empfunden wird.

Das, was für uns unangenehm riecht, ist die schwefelhaltige Verbindung. Und eben sie ist es, die diese positive Wirkung auf unsere Gesundheit hat. Die schwefelhaltige Verbindung ist ein Sulfid namens Allicin.

Sekundäre Pflanzenstoffe im Lauchgemüse haben demnach ganz besondere entzündungshemmende Eigenschaften. Sie werden mittlerweile nicht nur antibiotisch eingesetzt, sondern auch um Blutdruck- und Cholesterinwerte zu senken. Des Weiteren finden sich im Lauchgemüse schwefelhaltige Verbindungen namens Sulfide.
Auch sie haben einen heilenden Effekt. Heute bestätigt die Wissenschaft, dass Lauchgemüse eine antibakterielle und Antioxidative Wirkung vorweisen kann und somit dem Körper hilft, Entzündungen vorzubeugen.

Wissenswert ist hier sicher noch, dass man bei den Zwiebeln zu der roten Sorte greifen sollte. Die Inhaltsstoffe sind bei ihr stärker ausgeprägt. Ein weiterer guter Tipp ist, nach dem Schneiden von Zwiebeln und Knoblauch möglichst 10 Minuten zu warten, bis sie weiter verwendet werden. Das ist wichtig, damit sich das Allicin bilden kann. Achte beim Braten des Knoblauchs oder der Zwiebeln auch darauf, sie nicht mehr als 3-5 Minuten zu erhitzen. Denn dann würde eine Menge des Wirkstoffs verloren gehen.

Hülsenfrüchte

Eine wichtige Funktion haben Hülsenfrüchte bei einer basischen Ernährung. Besonders der Darm profitiert von den reichhaltigen Ballaststoffen, dabei spielt es keine Rolle, um welche Sorte von Hülsenfrüchten es sich handelt.
Sie sind bekannt für ihre Eigenschaft, Bauchfett zu reduzieren. Das spielt eine entscheidende Rolle, um entzündliche Prozesse im Körper zu minimieren.

Paprika

Paprika gehört zu den Lebensmitteln, die in der Hinsicht auf eine entzündungshemmende Wirkung ganz besonders für Aufsehen sorgt. So hat ein ungarischer Wissenschaftler sogar aufgrund von Untersuchung an diesem wunderbaren Gemüse 1937 den Nobelpreis gewonnen. Mit der Isolierung des Vitamin C kam er zu der Erkenntnis, dass die Paprika ein besonders starker Ascorbinsäure Lieferant ist.
Mittlerweile wissen wir, dass in der Paprika das Vitamin-C dafür sorgt, unsere Gesundheit zu unterstützen und es schützend auf den Körper wirken kann und entzündungshemmende Eigenschaften frei gibt.

Es herrscht noch häufig der Irrglaube, dass eine Zitrone weit aus mehr Vitamine besitzen müsste als eine Paprika. Korrekt ist, die Paprika hat dreimal mehr Vitamin-C und lässt die Zitrone in diesem Punkt sehr weit hinter sich. Paprika besitzt neben anderen Gemüsesorten den Vorteil, dass die enthaltene Ascorbinsäure durch Garungsprozesse weit weniger zerstört werden kann. Viele Ballaststoffe sorgen auch für ein langes Sättigungsgefühl und wirken positiv auf den Zuckerstoffwechsel.

Die Paprika kann noch mehr. Sie bindet die Gallensäure, die danach ausgeschieden wird, und nimmt damit Einfluss auf den Blutfettwert. Dies senkt die Gefahr, an koronaren Herzleiden zu erkranken. Auch Verdauung wird durch das Zaubergemüse gefördert, sodass es Verstopfungen entgegen wirken kann.

Kohl

Egal welche Kohlsorte, Kinder haben meist wenig Verständnis für Gerichte mit Kohl. Wir Erwachsene sollten es besser machen und es in unseren Speiseplan integrieren. Es gibt sehr viele verschiedene Sorten und es lässt sich vielseitig garen und einsetzen. Zu beachten ist unbedingt eine schonende gar-weise wie das Dampfgaren, damit möglichst viele Nährstoffe enthalten bleiben. Selbst roh sind viele Kohlsorten ein Genuss. Erwähnenswert wäre hier Kohlrabi, Brokkoli, Blumenkohl und Romanesco, die sich auch im Salat richtig gut machen.

Das Image des Grünkohls galt längere Zeit als verstaubte Hausmannskost alter Tage und feiert zurecht ein großes Comeback. Besonders in den USA hat er sich zu einem Trendfood entwickelt. Der Grünkohl hat einige wunderbare gesundheitsfördernden Eigenschaften. So enthält er Flavonoide. Sie sorgen dafür, dass die freien Radikale im Körper gefangen werden. Weiterhin ist er äußerst reich an Vitamin-C.

Sauerkraut, egal ob roh oder fermentiert, gehört ebenfalls in die Kategorie der Superfoods mit probiotischen Eigenschaften. Er sorgt für ein gutes Gleichgewicht der Darmflora und bringt die Verdauung richtig in Schwung. Durch Studien konnte belegt werden, dass die Darmflora maßgeblichen Einfluss auf den gesundheitlichen Zustand hat.
Sauerkraut ist ein Lieferant von Milchsäurebakterien, Ascorbinsäure und Antioxidantien und somit ebenfalls ein sehr guter Kandidat für entzündungshemmende Nahrungsmittel.

Kartoffeln

Kartoffeln enthalten Antioxidantien wie das Vitamin-C und B1. Das ist sehr bedeutsam, denn gemeinsam mit Gemüse verkostet, werden im Körper freie Radikale neutralisiert.

Das Immunsystem wird durch nützliche Bakterienkulturen unterstützt und wirkt so Entzündungen entgegen. Freie Radikale haben eine negative Auswirkung auf den Körper, da sie oxidativen Stress im Gewebe auslösen und somit die Zellen schädigen. Wer auf die Kombination Kartoffel mit Gemüse zurückgreift, kann wunderbar gegen entzündliche Prozesse im Körper wirken.

Obst

Obst hat viele positive Effekte auf die Gesundheit des Menschen. Auch bei Entzündungen ist es ratsam zu reifen Früchten zu greifen. Die folgenden Früchte sind besonders empfehlenswert:

Zitronen

Entzündungshemmende Lebensmittel Liste - Zitronen

Zitronen gelten als einer der im Volksmund bekanntesten Vitamin-C-Lieferanten. Sie besitzen einen hohen Vitamingehalt, was besonders wichtig für unser Immunsystem und die vielfältigen Aufgaben unseres Organismus sind. Die sehr oft verbreitete Meinung, hohe Vitamindosen könnten vor Atemwegserkrankungen schützen hat sich anhand von Studien als falsch erwiesen. Sie haben stattdessen herausgefunden, dass Vitamin-C lediglich die Dauer einer Erkältung verkürzen kann, jedoch auch das nur in einem geringfügigen Maß.

Bitte achte vor allem auf eine natürliche Vitaminzufuhr, statt auf Nahrungsergänzungsmittel zu setzen. Vitamin-C kann schnell überdosiert werden und das kann schädliche Auswirkungen auf den Organismus haben. Natürliches Vitamin ist sehr viel verträglicher und kann vor allem nicht so leicht überdosiert werden.

Bei Zitrusfrüchten sollte man auch wissen, dass es erhebliche Unterschiede in der Vitamindichte gibt. Zitronen sind ungeschlagen mit 53 Milligramm pro 100 ml auf Platz 1. Dicht gefolgt von der Orange mit 50 Milligramm pro 100 ml. Danach kommt die Grapefruit mit ihrem bittersüßen Geschmack und mit 40 Milligramm pro 100 ml.

Bedenke bei der Zubereitung einer Zitrone, dass das Vitamin-C zwar wasserlöslich ist, jedoch durch Hitzeeinwirkung zerstört werden kann. Das Wasser sollte nicht wärmer als Zimmertemperatur sein, wenn Du auf das Vitamin der Zitrone aus sein solltest.

Zitronen solltest Du mit Schale verwenden, denn nur dann ist sicher, dass Du das volle Vitamin Gehalt auch wirklich nutzt. Du kannst den Abrieb zum Beispiel für Dips, Quarkspeisen oder zum Backen verwenden. Dabei ist jedoch unbedingt auf Bioqualität zu achten, damit keine ungewollten Gifte mit konsumiert werden.

Kirschen

Kirschen, wer hätte das gedacht, sind tatsächlich mehr als nur ein Vitaminlieferant. Nach neuesten Forschungsergebnissen gelten die Früchte als einer der vielversprechendsten Entzündungshemmer, die die Natur überhaupt zu bieten hat. Verantwortlich dafür ist ein antioxidativer Pflanzenfarbstoff, ein Inhaltsstoff, der als Anthocyan identifiziert wurde und der Flavonoidengruppe zugehörig ist. Anthocyan sorgt nicht nur dafür, dass im Körper die oxidativen Prozesse gestoppt werden, es zeigt sich auch besonders vielversprechend als Einsatz von Schmerzmitteln.

Beeren

Heidelbeeren, insbesondere unsere heimischen weisen einen hohen Anteil von Antioxidantien auf. Daher wird ihnen vom Volksmund her zurecht nachgesagt, dass sie schützend auf Herz, Gefäße und unsere Zellen wirken. Dafür sorgen die enthaltenen Antioxidantien mit ihrem Vitamin-C und Vitamin-E. Bei Beeren lohnt es sich besonders auf Bioqualität zu achten und noch besser sind regionale und saisonale Beeren, die nur noch von frisch gepflückten Beeren zu toppen sind. Je frischer und saisonaler, desto mehr Gehalt.
Außerhalb der Saison sind tiefgefrorene Beeren eine sehr gute Alternative zu der frischen Variante, besonders in den Wintermonaten. So bleibst Du gerade in der kritischen Jahreszeit mit wichtigen Radikalfängern versorgt.

Ananas

Ananas enthält Bromelain, ein Verdauungsenzym, welches regulierend auf Dein Immunsystem wirkt. Außerdem hat Bromelain einen unterstützenden Einfluss auf die Gesundheit des Herzens. Viele Minerale und Vitamine werden von der Frucht geliefert und der Körper wird mit Ascorbinsäure, Mangan und Kalium versorgt. Dies aktiviert wichtige Enzyme, die sich als Radikalfänger nützlich machen.

Doch wenn es Dir um genau diesen Effekt geht, dann solltest Du statt der Ananas auf ein Konzentrat zurückgreifen, da die Konzentration des Bromelainenzyms dann wesentlich höher als bei der Frucht selber ist. Ein sehr hilfreicher Wirkstoff, eine sehr leckere Frucht, die äußerst vielversprechend mit entzündungshemmenden Eigenschaften auftrumpfen kann.

Getreide

Getreideprodukte haben mittlerweile nicht mehr den besten Ruf. Tatsächlich ist es so, dass man nicht alle Getreideprodukte über einen Kamm scheren kann. Natürlich gibt es viele Getreideprodukte, die als ungesund eingestuft werden. Anders ist es jedoch bei Vollkornprodukten. Als Beispiel könnten wir hier Naturreis, Vollkornbrot, Vollkornnudeln als wertvoller Ballaststoff-Lieferant aufführen. Vollkornprodukte beinhalten Vitamine und Mineralstoffe und sind unserer Gesundheit zuträglich.

Die Verbraucher werden durch die Medien in diesem Punkt leider häufig verunsichert und Vollkornprodukte werden manchmal in ein schlechteres Licht als angemessen gestellt. Oftmals wird der Grund angeführt, dass Zinkmangel die Ursache von Vollkornprodukten sein könnten.

Die Gießener Vollwert- Ernährungsstudie beweist jedoch das Gegenteil. Du musst also nicht völlig auf Getreide verzichten, sondern solltest unbedingt darauf achten, nur Produkte mit vollem Korn zu dir zu verwenden. Dem vollen Korn wird nachgesagt, dass er auf den Blutzuckerspiegel regulieren wirkt und einen erhöhten Blutfettspiegel senken kann. Zudem soll auch das Risiko minimiert sein, an Dickdarmkrebs zu erkranken. Ein großer Vorteil von Vollkornprodukten ist außerdem, dass sie länger satt halten.

Für den täglichen Verzehr sind um die 150-200 g Getreide wie Vollkornbrot, Vollkornnudeln, oder Vollkorngebäck empfohlen. Größere Mengen sind aufgrund von Lektinen mit Vorsicht zu genießen. Denn sie sollen sich ungünstig auf unsere Gesundheit auswirken. Allerdings brauchen hier gesunde Menschen keine Bedenken haben.

Es gibt durchaus noch weitere Getreidearten, die als gesund oder gar als Superfood eingestuft werden. Jede dieser Getreidesorten punkten mit ihren Eigenschaften und Wirkstoffen.

Weitere gesunde Getreidesorten, die zudem frei von Gluten sind, findet man im reichhaltigen Buchweizen, (der Magnesium, Eisen, Kalzium sowie gesunde Fettsäuren enthält) der Hirse, dem Hafer, Mais, Quinoa, Amaranth (der reich an Eisen und Kalzium ist), sowie Reis. Alle gelten auch als vollwertige Alternative für alle, die eine Glutenunverträglichkeit aufweisen.

Weitere gesunde Getreide Arten sind Bulgur (der Kalzium, Magnesium, Phosphor, Vitamin A und einige B Vitamine enthält) Couscous (mit reichhaltigen B Vitaminen und Folsäure, äußerst fettarm), sowie Dinkel.

Nüsse und Samen

Leinsamen

Leinsamen, große Wirkung, kleine Samen. Hinter den braunen Samen versteckt sich ein hoher Ballastoffgehalt, der sehr positiv auf unseren Gesundheitszustand wirken soll. Ein Teelöffel im Frühstücksmüsli macht lange satt und wirkt anregend für die Verdauung. Unnötige Pfunde können so besser vermieden werden. Zudem gilt er als Entzündungshemmer, da eine große Menge an Alpha Linolensäure enthalten ist.

Nüsse sind reichhaltig an Antioxidantien. Sie enthalten Selen und Zink, sowie wertvolle Ballastoffe. Besonders Walnüsse eigenen sich hervorragend, denn ihre reichhaltigen Omega 3 Fettsäuren sind ein weiterer Pluspunkt. In Mandeln steckt sehr viel Vitamin E und ist somit ebenfalls gut als Entzündungshemmer geeignet.

Fisch

Lachs und Thunfisch zählen zu den fettreichen Fischsorten und genau die fettreichen Fischsorten sind es, die besonders gute Eigenschaften gegen entzündliche Prozesse im Körper vorweisen können. Reich an Omega 3 Fettsäuren wirken sie sehr vielversprechend im Kampf gegen Entzündungen. Die Eicosanoide (entzündungsfördernde Gewebshormone) werden durch die Fettsäuren gemindert.
Dadurch sinkt auch die Wahrscheinlichkeit, an Nieren- oder Herzerkrankungen, sowie an Diabetes zu erkranken.

Abschließende Worte zu entzündungshemmenden Lebensmitteln

An all diesen Beispielen kannst Du sehr gut sehen, wie viel Einfluss jeder allein durch die Ernährung auf den Gesundungsprozess nehmen kann. Es lohnt sich, denn Ausdauer und Konsequenz werden mit zunehmender Gesundheit belohnt. Lade Dir am besten die passende Entzündungshemmende Lebensmittel PDF herunter und nutze zu Deiner Orientierung die Entzündungshemmende Lebensmittel Tabelle. Es macht durchaus Sinn, seine Krankheit und Entzündungsprozesse nicht einfach hinzunehmen, in der Hoffnung, dass es mal besser wird. Vielmehr sollten wir die Warnzeichen unseres Körpers ernst nehmen. Denn er ist es, der uns um Hilfe bittet. Er will uns etwas sagen und wir sollten ihm zuhören. Wir sind schließlich ein Team, stecken wir doch in der gleichen Haut.
In diesem Sinne wünsche ich Dir gute Genesung und viel Gesundheit.

Entzündungshemmende Lebensmittel Liste:

  • Ingwer, Kurkuma, grüner Tee, Hülsenfrüchte, Paprika, Brokkoli, Spinat, Zwiebeln, Knoblauch, Kohl, Kartoffeln, Zitronen, Kirschen, Beeren, Ananas, Superfood-Getreide, Nüsse, Samen, Fisch


Entzündungshemmende Lebensmittel Darm:

  • Sauerkraut, Kefir, Kimchi und Kombucha


Entzündungshemmende Lebensmittel Akne:

  • Zimt, Ingwer, Kurkuma, Thymian, Zitronen.


Entzündungshemmende Lebensmittel Rheuma:

  • Ingwer, Kurkuma, Spinat, Brokkoli, Zwiebeln, Knoblauch, Paprika, Kartoffeln,
    Nüsse, Samen, Fisch


Entzündungshemmende Lebensmittel bei Arthrose:

  • Brokkoli, Knoblauch, Spinat, Blaubeeren, Zitronen Orangen


Entzündungshemmende Lebensmittel Morbus Crohn:

  • Sauerkraut, Kefir, Kimchi und Kombucha, weichgekochte Gemüsearten wie Spinat, Brokkoli, Paprika, reifes Obst

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