Spirulina - Wirkung, Inhaltsstoffe, Nebenwirkungen & mehr

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Die Spirulina Alge: als spiralförmige Mikroalge fristet sie nun schon seit 3,5 Milliarden Jahren ihr Dasein auf dieser Erde. Dabei produziert sie nicht nur besonders viel Sauerstoff, sondern dient auch als eines der wohl nährstoffreichsten Lebensmittel dieser Welt. Viele Proteine, Vitamine und Mineralstoffe in verschiedenster Form.

Aus diesem Grund wurde die Blaualge bereits im Jahr 1974 zum „besten Nahrungsmittel der Zukunft“ ernannt.

Fakt ist: Spirulina ist ein überaus interessantes Lebensmittel mit vielen Stärken. Wir zeigen dir in diesem Ratgeber, was die Alge alles kann.

Das Wichtigste zu Spirulina im Überblick

Spirulina ist eine blaugrüne Mikroalge, zugehörig zu den Cyanobakterien, und bis dato in 35 genießbaren Formen bekannt. Während der enthaltene Farbstoff Phycocyanin seit etlichen Jahrzehnten die einzige bekannte natürliche blaue Lebensmittelfarbe (Spirulina Blau) ist, hat die Blaualge erst vor kurzer Zeit den Weg in die Fitness- und Gesundheitsszene gefunden. Das liegt vor allem an den überaus positiven Eigenschaften der Alge.

Seitdem hat sich Spirulina als eines der beliebtesten Superfoods weltweit gemausert. Und das (wahrscheinlich) zurecht. Denn:

  • Spirulina eines der proteinreichsten Lebensmittel überhaupt. Mit einem Anteil zwischen 55 und 70 Prozent Protein enthält die Alge alle notwendigen Aminosäuren. Das ist mehr als doppelt so viel Protein, wie sich in Rinder- oder Hühnerfleisch befindet.
  • Spirulina ist prallgefüllt mit dem Farbstoff Chlorophyll. Er gilt als natürliches Antioxidantium und ist sehr gesund.
  • Spirulina enthält zudem jede Menge Eisen, Zeacanthin, Beta-Carotin, Vitamin B12 Vitamin K, essentielle Fettsäuren und entzündungshemmende Enzyme.

Vor allem Gemüsemuffel und Sportler werden an diesem Superfood Gefallen finden. Immerhin liefert schon ein Teelöffel Spirulina viele Vitalstoffe.

Lesetipp: Alles Wissenswerte zum Immunsystem

Kurz zusammengefasst:

Spirulina ist eine blaugrüne Mikroalge mit vielen Proteinen, Mineralstoffen und Vitaminen. Auch dank des Chlorophylls gehört die Alge zu den beliebtesten Superfoods weltweit.

Was ist Spirulina?

Eine Schale gefüllt mit Spirulina Algenpulver

Forschungen haben ergeben, dass Spirulina bereits seit 3,5 Milliarden Jahren auf dieser Erde existiert und zu den Cyanobakterien gehört. Insgesamt umfasst die Mikroalge 1.500 verschiedene Unterarten, von denen allerdings nur etwa 35 tatsächlich genießbar sind. Jene genießbaren Spirulina Algen können ganz besonders gut in tropischen, wärmeren Gebieten, ja sogar in Wüstenregionen gedeihen, wo sie stark mineralhaltiges Salz- oder Süßwasser vorfinden. Man sagt, dass die optimale Kultivierungszone zwischen 35° Nord und 35° Süd liegt. Hinzu kommt, dass das Wasser alkalisch und ziemlich flach sein muss, damit die Alge möglichst viel Sonnenlicht abbekommt.

Ist das Bakterium ausgereift, haben wir es mit einer ziemlich kleinen, spiralförmigen Mikroalge zu tun, die sehr viel Sauerstoff an die Umgebung abgibt und über den Kultivierungszeitraum hinweg zahlreiche Vitalstoffen aufgenommen hat – ein echtes Superfood hat das Licht der Welt erblickt.

Spirulina und die Geschichte vom aztekischen König Montezuma

Sofern die Geschichtsbücher nicht lügen, haben bereits die in Mexiko ansässigen Azteken zwischen dem 15. Und 16. Jahrhundert von den energetisierenden und leistungsfördernden Eigenschaften der Spirulina Alge profitiert. So hat der König Montezuma seine Läufer regelmäßig zum Golf von Mexiko geschickt, damit sie dort frischen Fisch für ihn fangen können. Da der Weg von Mexiko bis zum Golf von Mexiko jedoch knappe 300 Kilometer beträgt, brauchten die Läufer genug Energie – und hier kam getrocknetes Spirulina als idealer Reiseproviant ins Spiel.

Das Volk hingegen schöpfte die Mikroalgen mit feinmaschigen Netzen von den warmen und flachen Seen aus ihrer Umgebung ab und ließen sie zu Fladen trocknen, die dann mit anderen Lebensmittel wie Getreide oder Gemüse zusammen verzehrt wurden.

Spirulina ist heute als Superfood bekannt

Heute kennen wir Spirulina nur noch als getrocknetes Pulver oder als Presslinge, die wir zusätzlich zu unserem Speiseplan als Nahrungsergänzung nehmen. Enthusiasten gehen sogar so weit und werten Spirulina aufgrund der natürlichen Herkunft und der Fülle an Nährstoffen als vollwertiges Lebensmittel.

Im Laufe des Textes werden wir herausfinden, ob das wirklich gerechtfertigt ist und welche Vor- und Nachteile entstehen können, wenn wir Spirulina tatsächlich regelmäßig in höheren Mengen verzehren.

Kurz zusammengefasst:

Spirulina ist ein Cyanobakterium und gedeiht in mineralhaltigen, flachen und warmen Gewässern. Schon die Azteken wussten um die gesunden Eigenschaften, während heute ein echter Hype um das Superfood entstanden ist.

Wie wird Spirulina geerntet und produziert?

Die Herstellung von Spirulina wird heute an vielen Orten der Welt – und nicht nur rund um den Äquator – betrieben. Dafür werden flache Aquakulturen genutzt, die mit ausreichend Mineralien und genügend Wärme versorgt werden. Mittels feinen Filtermaschinen und Zentrifugen werden die kleinen Mikroalgen aus dem Wasser gezogen und anschließend luftgetrocknet. Tatsächlich ist kein weiterer Herstellungsprozess für das reine Pulver notwendig.

Sofern Spirulina jedoch zu Presslingen verarbeitet werden soll, werden diese zusätzlich gepresst und bei einigen Produzenten mit Klebestoffen versetzt.

Darüber hinaus werden heutzutage 100% reine Spirulina Algen im Labor in Gläsern kultiviert. Die Qualität dieser Anbauform ist um ein Vielfaches besser, da sie reiner sind und unter kontrollierbaren Bedingungen entstehen. Zudem können die Mikroalgen von allen Seiten mit Sonnenlicht bestrahlt werden, wodurch sich die Nährstofffülle erhöht. Allerdings haben glasgereifte Spirulinaprodukte einen deutlich höheren Preis.

Kurz zusammengefasst:

Spirulina wird in warmen, flachen und mineralhaltigen Aquakulturen kultiviert und durch spezielle Filtersysteme abgeschöpft. Anschließend wird sie getrocknet und entweder zu Presslingen verarbeitet oder direkt als Pulver verkauft.

Spirulina Wirkung: Ist Spirulina gesund?

Nun haben wir eine ganze Menge über die Herkunft, Zucht und über das biologische Profil der Mikroalge Spirulina zusammengetragen. Warum aber ist sie so beliebt?

In diesem Abschnitt möchten wir uns auf die vielfältigen Einsatzgebiete der Grünalge fokussieren.

Spirulina und das Immunsystem

Spirulina Wirkung - es unterstützt das Immunsystem

Da Nährstoffe und Aminosäuren generell gut für unseren Körper sind, ist Spirulina vor allem in den Wintermonaten beliebt, insbesondere dank des sauerstofftransportierenden Chlorophylls.

Spirulina und Infektionen

Weil Spirulina reich an essentiellen Aminosäuren ist, wird die Mikroalge oft als Unterstützung für die Abwehr des Körpers angepriesen. Ob es aktiv Infektionen vorbeugt, lässt sich allerdings nicht mit Sicherheit sagen.

Allergische Reaktionen und Spirulina

Auch jene, die unter starken allergischen Reaktionen (Heuschnupfen, Rhinitis oder diverse Hautallergien) leiden, lesen im Internet viel über Spirulina. Insbesondere können in Schach gehalten werden. Auch hier muss allerdings klar gesagt werden: Eine klare Studienlage für die Verringerung von allergischen Reaktionen gibt es in Bezug auf Spirulina nicht und es wird weiter geforscht.

Spirulina und die sportliche Leistungsfähigkeit

Spirulina Bodybuilding - eine gute Kombination

Das Nährstoffprofil macht Spirulina interessant für Sportler und Bodybuilder – nicht nur wegen der hohen Mengen an Protein, sondern auch wegen der vielen Vitalstoffe, Antioxidantien und sekundären Pflanzenstoffe.

Unser Körper benötigt Proteine für den Muskelaufbau, weshalb Sportler oft Proteinpulver, Unmengen an Hähnchenbrust und andere proteinreiche Nahrungsmittel zu sich nehmen. Hier kann Spirulina eine pflanzliche Alternative bilden.

Kurz zusammengefasst:

Spirulina enthält viel Protein und viele andere Nährstoffe und Mineralien. Das macht sie zu einem interessanten Superfood, vor allem für Menschen, die viel Protein konsumieren wollen. Diverse gesundheitliche Aussagen, die man im Internet findet, lassen sich allerdings nicht mit Sicherheit tätigen.

Welche Inhaltsstoffe hat Spirulina und wie wirken sie?

Wir haben nun großflächig analysiert, wozu die Mikroalge alles im Stande ist. Und da lässt es sich durchaus nachvollziehen, warum die WHO bereits im Jahr 1974 die Spirulina Alge als „bestes Nahrungsmittel der Zukunft“ betitelte.

Doch nun wollen wir uns etwas tiefer mit den Spirulina Nährstoffen auseinandersetzen. Zwei ganz besondere Inhalte sind die Farbstoffe Chlorophyll und Phycocyanin.

Chlorophyll in Spirulina

Sowohl für die Alge selbst, als auch für den Menschen, ist Chlorophyll überaus wertvoll. Als Dreh- und Angelpunkt der Photosynthese setzt es biochemische Reaktionen in den Mikroalgen frei, durch die sich die zahlreichen Vitalstoffe erst vervielfachen können.

Phycocyanin in Spirulina

Als blauer Farbstoff ist Phycocyanin vor allem in der Lebensmittelindustrie ein Begriff und wird als natürlicher Farbstoff für Nahrungsmittel verwendet. Darüber hinaus wird dem sekundären Pflanzenstoff eine antioxidative Wirkung nachgesagt. Ob und welche positiven Folgen das für den menschlichen Körper bedeutet, wird derzeit noch erforscht.

Kurz zusammengefasst:

Chlorophyll und Phycocyanin sind Farbstoffe aus der Spirulina Alge. Beide Stoffe werden derzeit mit viel Aufmerksamkeit auf ihre Auswirkungen und Eigenschaften für den menschlichen Körper erforscht..

Spirulina Vitamine

Spirulina enthält zahlreiche Vitamine und Mineralien

Unter den Spirulina Inhaltsstoffen sind so zahlreiche Vitamine enthalten, dass wir sie kaum alle aufzählen können. Wir haben uns jedoch bemüht, die wichtigsten für dich mitsamt deren Wirkung zusammenzutragen. Es sei dazu gesagt, dass Spirulina natürlich nicht nötig ist, um diese Stoffe zu sich zu nehmen. Durch eine ausgewogene Ernährung kann man dem Körper die nötigen Mengen an all diesen Vitaminen und Nährstoffen zuführen.

Vitamin B6

Vitamin B6 ist essentiell wichtig für die Proteinbiosynthese, indem es die mit der Nahrung aufgenommenen Proteine aufspaltet.

Vitamin B12

So sehr wir dir sagen wollen, dass Vitamin B12 durch die Spirulina Alge abgedeckt werden können… wir können es leider nicht. Zwar ist B12 im hohen Maße vorhanden, allerdings handelt es sich um Pseudo B12, welches der Körper wenig bis gar nicht aufnehmen kann. Um deinen B12 Bedarf abzudecken, empfehlen sich insbesondere Lebensmittel wie Rinderleber oder Fleisch.

Vitamin B2

Vitamin B2 ist ein wichtiger Bestandteil von Enzymen, die im Energiestoffwechsel benötigt werden.

Vitamin B1

Dieses Vitamin baut Kohlenhydrat ab und reguliert den Blutzuckerspiegel.

Vitamin E

Vitamin E ist besitzt antioxidative Wirkung. Es ist außerdem ein wichtiges Zellschutzvitamin.

Niacin

Niacin ist beim Energiestoffwechsel sowie am Auf- und Abbau von Kohlenhydraten, Aminosäuren und Fettsäuren beteiligt.

Folsäure

Folsäure ist für die Prozesse der Zellteilung und die Neubildung von Zellen wichtig.

Inosit

Da Inosit das zweithäufigste Vitamin im Körper ist, nimmt es auch jede Menge wichtige Aufgaben ein. So ist es zusammen mit Biotin Haarwachstum beteiligt. Zudem reguliert es die Leberfunktion und hilft bei der Herstellung von Lecithin.

Biotin

Biotin ist wichtig für den Kohlenhydratstoffwechsel und unterstützt die Aufnahme von B-Vitaminen.

Pantothensäure

Pantothensäure hilft bei der Herstellung von Kortison in den Nebennieren.

Carotenoide als Vorstufe für Vitamin A

Fälschlicherweise wird häufig behauptet, dass sich hohe Mengen an Vitamin A in Spirulina befinden. Dies ist jedoch nicht die ganze Wahrheit. In der Mikroalge befinden sich nämlich „nur“ sogenannte Carotenoide, aus welchem der Körper anschließend Vitamin A bilden kann. Das wohl bekannteste Carotenoid ist das Beta-Carotin, welches sich auch in Karotten befindet.

Der Vorteil dieser Carotinoide ist, dass sie keine Vitamin A Überdosierung verursachen können, weil der Körper selbst nur so viel davon produziert, wie er benötigt. Darüber hinaus bieten sie wunderbare antioxidative Eigenschaften.

Kurz zusammengefasst:

Spirulina ist eine echte Vitaminbombe. Insbesondere B-Vitamine und Carotinoide lassen sich in der Alge wiederfinden, aber auch Pantothensäure, Biotin und Folsäure uvm.

Spirulina Mineralien

Neben den Vitaminen sind natürlich auch jede Menge Mineralien enthalten. Im Folgenden zeigen wir dir, welche Mineralien am meisten vorkommen. Auch hier gilt: All diese Mineralien werden bei einer ausgewogenen Ernährung in genügendem Maße zu sich genomen und können ohne Spirulina dem Körper natürlich zugeführt werden.

Kalium

Kalium ist bei der Nervenübertragung wichtig, indem es im synaptischen Spalt die Neurotransmitter weitergibt. Es spielt außerdem bei der Regulierung des Blutdrucks eine Rolle.

Magnesium

Magnesium ist ebenso wie Kalium bei der Impulsübertragung in die Muskelzellen beteiligt, was sich bei einem Mangel in allseits bekannte Krämpfe auswirken kann. Obendrein hilft Magnesium bei der Aufnahme von mehreren Vitaminen und Proteinen.

Selen

Selen gilt als überaus wichtiges Schutzmineral, das die Zellen vor Oxidation bewahrt.

Eisen

Für unser Blut ist Eisen nahezu der wichtigste aller Nährstoffe. Nur mit Eisen können rote Blutkörperchen gebildet und Sauerstoff in die Zellen gepumpt werden.

Mangan

Dieses Mineral reguliert den Blutzucker und initiiert die Bildung des Neurotransmitters Acetylcholin. Außerdem hängen viele weitere Enzyme im Körper an einer ausreichenden Manganzufuhr.

Kalzium

Kalzium ist eines der wichtigsten Mineralien für den menschlichen Körper. Es dient als Grundlage für starke Knochen und für starke Zähne. Zudem übernimmt es wichtige Aufgaben bei der Nervenübertragung innerhalb der Muskeln.

Zink

Zink ist der Antrieb für dein Immunsystem. Es spielt bei der Wundheilung eine Rolle und hilft bei der Produktion von natürlichem Testosteron.

Kurz zusammengefasst:

Spirulina enthält diverse Mineralien wie Zink, Kalzium, Selen und Mangan deckt bereits eine kleine Menge pro Tag deinen Bedarf der wichtigsten Mineralien. p>

Die Spirulina Nährwerte

Keine Frage: das Steckenpferd der Blaualge ist auf jeden Fall der hohe Anteil an Protein. Mit bis zu 70% Protein hat sie einen der höchsten Anteile aller Lebensmittel.

Neben den Aminosäuren enthält die Alge „nur“ rund 7% Fett in Form von Spirulina Omega 3 und Omega 6. Beide Fettsäuren sind essentiell und für den Körper. Im richtigen Verhältnis von 1:3 (Omega 3: Omega 6) unterstützen sie hormonelle Funktionen, sowie die Elastizität der Kapillaren. Auch die Gehirnfunktion profitiert von Omega 3 Fettsäuren. Aus diesem Grund ist es gesund, z.B. genug fetten Fisch zu sich zu nehmen.

Zu guter Letzt liefert Spirulina rund 20% Kohlenhydrate, von denen wiederum ca. 15% in Form von Glycogen und Rhamnose vorliegen. Beide Zuckermoleküle gehören zu den Polysacchariden und haben die Eigenschaft, schnell ins Blut überzugehen.

Kurz zusammengefasst:

Bis zu 70 Gramm Protein, 7 Gramm Fett und ca. 20 Gramm Kohlenhydrate lassen sich in 100 Gramm Spirulina Extrakt ausfindig machen. Der Vorteil: Unter den Proteinen sind alle essentiellen und nicht-essentiellen Aminosäuren enthalten, während die Fette vorwiegend aus Omega 3 und Omega 6 bestehen.

Hat Spirulina Nebenwirkungen?

Gewisse Nebenwirkungen sind bekannt. Während das reine Lebensmittel aus medizinischer Sicht als sicher bezeichnet wird, kann die blaue Spirulina Alge dummerweise ziemlich schnell kontaminiert werden, wenn die Anbaubedingungen minderwertig sind. Daher musst du immer auf einen serösen Hersteller achten, dessen Anbaugebiete frei von giftigen Substanzen und Schwermetallen ist. Denn was nützen dir alle Nährstoffe, wenn die Alge selbst mit Schwermetallen belastet ist?

Wer kontaminiertes Spirulina zu sich nimmt, muss unter Umständen mit sehr unangenehmen Symptomen rechnen. Dazu gehören zum Beispiel Übelkeit, Herzrasen, Schockzustände und enormer Durst. Über einen langen Zeitraum kann es außerdem zu Leberschäden kommen.

Ebenfalls wichtig zu wissen ist, dass Spirulina nicht empfehlenswert bei Autoimmunerkrankungen wie MS oder rheumatischer Arthritis ist. Der Hintergrund ist, dass durch die verstärkte Immunabwehr diverse Symptome zusätzlich getriggert werden. Das Wohlergehen steigt in diesem Fall nicht, sondern sinkt.

Ansonsten kannst du bei normaler Spirulina Dosierung lediglich mit temporären Begleiterscheinungen wie etwa mit den typischen Spirulina Blähungen rechnen. Das liegt daran, dass zum einen Hefepilze beim Absterben Gase produzieren und zum anderen diverse Zuckermoleküle für den Darm ungewöhnlich sind. Das ist aber weiter nicht schlimm und sollte nach kurzer Zeit abklingen.

Bei einer Überdosierung hingegen kann es wiederum ganz anders sein. Wer über einen längeren Zeitraum zu viel Spirulina einnimmt, kann unter andauernden Verstopfungen oder Durchfall leiden.

Kurz zusammengefasst:

Spirulina enthält viele Nährstoffe. Mit diversen Mineralien wie Zink, Kalzium, Selen und Mangan deckt bereits eine kleine Menge pro Tag deinen Bedarf der wichtigsten Mineralien.

Kurz zusammengefasst:

Üble Nebenwirkungen können dann entstehen, wenn das Spirulina Produkt bereits durch den Anbau mit Schwermetallen und anderen Giftstoffen kontaminiert wurde. Bei einer Überdosis von „sauberen Spirulina“ kann es hingegen zu Blähungen, Verstopfungen oder Durchfall kommen.

Die richtige Spirulina Dosierung

Spirulina Presslinge helfen bei der perfekten Dosierung

Nun kommen wir zur Spirulina Dosierung. Wie viel ist gesund und ab wann droht eine Überdosierung?

Bis dato gibt es keine Studien darüber, ob Spirulina optimalerweise mehrmals pro Tag in kleineren Dosen, oder nur einmal eingenommen werden sollte. Die individuell perfekten Intervalle musst du also selbst für dich bestimmen. Was die Menge pro Tag angeht, so konnte in diversen Studien eine Wirksamkeit bereits ab 3 Gramm beobachtet werden, während andere Studien mit 8-10 Gramm arbeiteten und ebenfalls Wirkungen ohne Nebeneffekte erzielen konnten.

Insofern lautet unsere Schlussfolgerung und gleichzeitige Empfehlung, dass du mit 3 - 10 Gramm pro Tag absolut auf der sicheren Seite bist und alle möglichen Einsatzgebiete abdeckst.

Kurz zusammengefasst:

Mit einer Spirulina Dosierung von 3 - 10 Gramm pro Tag machst du alles richtig.

Spirulina Pulver oder Spirulina Presslinge? Welche Einnahme ist am besten?

Ob Pulver oder Presslinge ist aus ernährungsphysiologischer Sicht egal. Hier kommt es lediglich darauf an, welche Darbietungsform du bevorzugst. Letztendlich ist aber die Spirulina Presslinge Variante am beliebtesten, weil du dir so keine Gedanken über die Einnahme machen musst. Bei Pulver hingegen musst du dir überlegen, mit welchen Speisen oder Getränken du Spirulina verzehren willst; und da Spirulina einen sehr starken Eigengeschmack hat, fällt die Wahl nicht immer besonders leicht.

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Zudem ist eine Überdosierung durch ein falsches Abmessen des Pulvers bei der Einnahme von Presslingen unwahrscheinlicher.

Kurz zusammengefasst:

Presslinge lassen sich ganz einfach mit Wasser schlucken und können innerhalb von einer Stunde vollkommen verdaut werden. Pulver muss mit Wasser oder Essen gemixt werden und hat einen starken Eigengeschmack.

Worauf solltest du beim Kauf von Spirulina achten?

Zwar ist Spirulina überaus machtvoll und gesund, allerdings ist es bei kaum einem anderen Superfood so elementar wichtig, dass du auf eine hohe Qualität achtest. Denn weil die Mikroalge so sehr von der äußeren Umgebung zehrt, diverse Mineralien aufnimmt und über biochemische Vorgänge sogar vervielfacht, können sich umso leichter Schadstoffe vermehren. Ergo: Je unsauberer die Anbaugewässer, desto höher das Schadstoffvorkommen. Das gilt ganz besonders für Schwermetalle wie Quecksilber, die auf der einen Seite wunderbar durch Spirulina aus unserem Körper entfernt werden, auf der anderen Seite jedoch ziemlich leicht in unseren Körper gelangen können, wenn die Alge bereits bei der Kultivierung zu viel vom Schwermetall aufgenommen hat.

Insofern gibt es einige Qualitätsfaktoren, auf die die vor dem Kauf unbedingt achten solltest. Greife nicht direkt zum billigsten, aber auch nicht zwangsläufig zum teuersten Produkt.

  1. Welche Spirulina Alge ist enthalten?

Es gibt unzählige Spirulina Algenformen, doch nur 35 davon sind genießbar. Damit du dir sicher sein kannst, dass zumindest die richtige Spirulina Alge verwendet wurde, muss auf der Verpackung entweder „Spirulina platensis“ oder „Alge Cynaophyceae Spirulina“ angegeben sein.

  1. Welche Zusatzstoffe?

Prinzipiell gilt, dass 100%iges Spirulina immer zu bevorzugen ist. Insbesondere Spirulina Pulver und granulierte Formen müssen immer zu 100% aus reinem Spirulina bestehen. Bei Presslingen muss der Gehalt zumindest bei über 98% liegen.

  1. Wie muss Spirulina aussehen?

Die natürliche Farbe von Sprulina ist ein schönes mattes Dunkelgrün. Mache nicht den Fehler und verwechsle ein strahlendes Grün mit einer guten Qualität. In diesem Fall wurde das Spirulina nämlich zu stark zerkleinert und mit Bindemittel beschichtet.

  1. Sollte das Pulver stauben?

Grundsätzlich gilt, dass Spirulina Pulver recht schwer wirkt. Wenn die Verpackung (auch bei Presslingen) sehr staubig ist bzw. sich viel Staub löst, so deutet das auf eine niedrige Qualität hin. In diesem Falle wurde die Superfood Alge zu stark zerkleinert und anschließend verdichtet. Was zunächst nicht besonders schlimm erscheint, ist dummerweise nicht besonders vorteilhaft für den Erhalt der Spirulina Nährstoffe.

  1. Wie sollte Spirulina riechen?

Zugegeben, der Geruch der getrockneten Mikroalge ist nicht gerade eine Verführung der Sinne. Dennoch dürfen die Spirulina Presslinge oder das Pulver nicht unangenehm oder besonders stark riechen. Sollte dies der Fall sein, ist das Pulver oxidiert und dadurch schlecht geworden. Ein Grund dafür kann unter anderem ein zu hoher Feuchtigkeitsgehalt sein.

  1. Wie gut sollte sich Spirulina auflösen?

Hier ist es gar nicht so leicht, das perfekte Mittel zu finden. Denn zum einen sollte es sich nicht zu leicht auflösen, damit es über den Magen noch den Weg in den Darm findet und zum anderen sollte es nicht zu schwerfällig sein, da sonst nicht alle Spirulina Nährstoffe aufgenommen werden können.

 

Hier ist es wichtig, dass du auf ein hochwertig produziertes Produkt zurückgreifst und gegebenenfalls auf Kundenstimmen oder Herstellungsinformationen vom Produzenten achtest.

  1. Wie relevant ist Bioqualität?

Ein Bio-Siegel lässt nicht automatisch den Rückschluss zu, dass es sich um hochwertiges Spirulina handelt.

Kurz zusammengefasst:

Spirulina sollte in Bioqualität vorliegen und möglichst hochwertig produziert worden sein. Das heißt: kein unangenehmer Geruch, gute Auflösbarkeit, kein Pulverstauben, mattgrüne Farbe, keine Zusatzstoffe.

Spirulina Preis – Welcher ist gängig?

Ein gängiger Preis liegt bei ca. 20€ pro 500 Gramm. Selbiges gilt auch für Presslinge, die häufig als 250 - 500 mg Presslinge gefertigt und als 500er, oder 1000er Packung verkauft werden.

Laborgezüchtete Spirulina ist aufgrund der höheren Qualität deutlich kostspieliger.

Kurz zusammengefasst:

Ein Preis von ca. 20€ für 500 g (Pulver oder Presslinge) ist ein guter Richtwert.

Spirulina Chlorella Mischprodukte – sinnvoll oder nicht?

Du wirst auf der Suche nach dem richtigen Spirulina Produkt recht schnell auf diverse Chlorella Spirulina Mischpräparate stoßen. Die Frage ist: Sind diese sinnvoll oder sollte man sich bloß für das Einzelpräparat aus Spirulina entscheiden?

Nun, im Grunde spricht absolut nichts gegen ein Mischprodukt. Zwar handelt es sich um unterschiedliche Bakterien- und Anbauarten, dennoch sind sich Chlorella und Spirulina in ihrer Wirkungsweise recht ähnlich. Wichtig für dich zu wissen ist, dass Chlorella besser für die Entgiftung und Spirulina eher aufgrund seiner Nährstoffe verzehrt wird.

Dennoch ist darauf hinzuweisen, dass eine gezielte Dosierung bei Mischprodukten nicht erreicht werden kann, weshalb wir die Einnahme von reinen Spirulinaprodukten empfehlen.

Zudem wird sehr häufig nach Spirulina Extrakt gesucht. Aus der Alge wird jedoch kein Wirkstoff extrahiert. Es handelt sich stets um die getrocknete Lage. Wenn du die volle Spirulina Wirkung genießen willst, solltest du ein normales Pulver- oder Kapselprodukt kaufen.

Kurz zusammengefasst:

Chlorella Spirulina Mischprodukte sind legitim, verhindern jedoch eine exakte Dosierung, weshalb eine getrennte Einnahme zu empfehlen ist.

Spirulina Schwangerschaft: profitieren Mutter und Baby?

So sehr der Nutzen auch auf der Hand liegt, so unsicher ist die Antwort auf diese Frage. Leider gibt es bezüglich dieser Fragestellung keinerlei Studien, die die Unbedenklichkeit belegen können.

Insofern lautet die medizinische Empfehlung, dass du im Falle einer Schwangerschaft besser auf die Spirulina Einnahme verzichtest.

Kurz zusammengefasst:

Leider gibt es keine wissenschaftlichen Unbedenklichkeitsstudien zur Spirulina Schwangerschaft Einnahme.

Spirulina für Tiere: Profitieren Hunde, Katzen und Pferde von der Wunderalge?

Auch Tieren wird Spirulina zugeführt. Doch was wissen wir über die Wirkung und ist es empfehlenswerrt, sein Haustier damit zu füttern?

Spirulina Hund

Generell ist gegen die Fütterung von Spirulina für Hunde nichts einzuwenden. Auch ihr Organismus kann die Alge aufnehmen und es ist für Hunde nicht giftig oder gefährlich.

Laut Kräuterkundlern ist eine Überdosierung jedoch tunlichst zu vermeiden, da sie gerade bei Hunden schnell zu Durchfall führen kann. Die ideale tägliche Menge liegt daher bei ¼ Teelöffel, welcher ins Futter untergemischt werden kann.

Spirulina Katze

Die gleiche Aussage gilt auch für Katzen. So wird Spirulina sogar extra für Katzen angeboten.

Für Katzen lautet die Dosierungsempfehlung ca. ½ Teelöffel pro Tag.

Spirulina Alge Pferd

Und auch Pferdehalter können ihrem Liebling Spirulina ins Futter untermischen. Die empfohlene Spirulina Pferd Dosis liegt bei 10-15 Gramm pro Tag.

Kurz zusammengefasst:

Spirulina ist auch für Hund, Katze und Pferd bei richtiger Dosierung unbedenklich. Vor Überdosierung wird allerdings gewarnt, da es negative Auswirkungen auf die Verdauung haben kann.

Spirulina: Rezepte und Smoothies  

Zum Schluss möchten wir dir noch drei leckere Rezepte an die Hand geben, die Spirulina als Zutat beinhalten.

Süßer Bananen Spirulina Smoothie

Zutaten:

  • 1 Banane
  • 1 TL Spirulina
  • 1-3 Datteln
  • 30 Gramm Spinat
  • 100 ml Wasser

Zubereitung:

Für diesen Smoothie brauchst du einfach alle Zutaten in den Mixer werfen (Datteln ohne Kerne) und für etwa 1 Minute pürieren lassen. Je nach Belieben kannst du mit der Wassermenge variieren.

Spirulina Porridge

Zutaten:

  • 60 g Haferflocken
  • 1 EL Leinsamen
  • 2 EL Chiasamen
  • 2 EL Kürbiskerne
  • 1 EL Sonnenblumenkerne
  • 2 EL Spirulina Granulat

Zubereitung:

Auch dieses Rezept ist schnell erledigt. Einfach alle Zutaten zusammenmixen und gut umrühren. Entweder kannst du ein echtes Porridge machen und alles zusammen mit ca. 300 ml Wasser oder Milch für rund 5 Minuten ankochen oder ein „rohes Müsli“ genießen. Wenn du ein warmes Porridge machst, solltest du das Spirulina Granulat erst zum Schluss drüberstreuen.

Saftiger Spirulina Smoothie

Zutaten:

  • ¼ Gurke
  • 1 Apfel
  • 1 Banane
  • 1 Orange
  • 30 g Spinat
  • 1 EL Spirulina
  • Etwas Zimt
  • 100 ml Wasser

Zubereitung:

Nachdem du die Orange entsaftet hast, kannst du zusammen mit dem Saft alle Zutaten in den Mixer geben und für ca. 90 Sekunden pürieren. Wenn du keine Orange hast, nimm einfach etwas mehr Wasser.

Abschließende Worte zu Spirulina

Spirulina ist ein Superfood durch und durch. Prallgefüllt mit Nährstoffen und Vitalstoffen hilft es Mensch und Tier dabei das Immunsystem zu boosten und die tägliche Leistungsfähigkeit zu erhöhen. Darüber hinaus lindert es diverse Krankheiten wie Krebs oder virale Infektionen – und das alles bei schon 10 Gramm pro Tag.

Hohe Mengen sind also keineswegs nötig, dafür aber umso mehr die Qualität. Achte möglichst auf Bioqualität und auf eine saubere Kultivierung. Spirulina sollte immer eine mattgrüne Farbe und keinen unangenehmen Geruch haben.

Für die tägliche Einnahme eignen sich Presslinge am besten, weil diese einfach geschluckt und schnell verdaut werden können.

Über den Autor
Silvan

Silvan beobachtet seit über 10 Jahren den Fitness-Markt, berichtet über neue Trends und ist als Autor für Fitness Vital tätig. Er ist Experte für Supplements, Ernährung und Ayurveda.

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