Ginseng Nebenwirkungen: Welche gibt es?

Ginseng Nebenwirkungen: Welche gibt es?

Ginseng ist ein sehr sanftes und rein natürliches Pflanzenprodukt, welches aufgrund dessen jede Menge vielfältige Vorteile mit sich bringt, jedoch nur sehr wenige bis gar keine ungewollten Nebenwirkungen vorweisen kann. 

Dennoch besteht die Möglichkeit, dass dein Körper auf die Einnahme unter gewissen Bedingungen ungewohnt reagiert. Damit du haargenau weißt, wie Ginseng in deinem Körper wirken kann und womit du eventuell rechnen musst, haben wir in diesem Artikel alle Infos bezüglich Nebenwirkungen und Wechselwirkungen zusammengetragen. 

Welche Ginseng Nebenwirkungen gibt es? 

Eine sehr erfreuliche Nachricht ist, dass aus 16 qualitativen Studien mitsamt 700 Teilnehmern keine Ginseng Nebenwirkungen festgestellt worden sind. Das macht das Heilkraut zu eines der sichersten Nahrungsergänzungsmitteln der Welt. 

Allerdings wurde in der Zusammenfassung der Studien angegeben, dass niemals der „übliche Dosierungsbereich“ überschritten wurde. Das bedeutet, dass man sich in den Studien stets an die Sicherheits-Empfehlungen der WHO gehalten hat, welche bei 1-3 Gramm pro Tag liegt. 

Es ist daher nicht auszuschließen, dass es zu einigen Symptomen kommen kann, sobald man Ginseng (extrem) überdosiert. Es kann sich unter Umständen… 

  • Übelkeit,
  • vermehrtes Schwitzen oder eine 
  • Magen-Darm-Reaktion in Form von Durchfall… 

… ergeben. 

Damit es dazu kommt, muss die Dosierung allerdings fast bis ins Absurde ansteigen. 

Fälle, in welchem es zu einem der oben genannten Ginseng Nebenwirkungen gekommen ist, kamen bis dato noch nie in einer Studie vor, sondern wurden lediglich von Einzelpersonen in Kommentaren oder Foren berichtet. 

Welche Wechselwirkungen gibt es? 

Intensive Wechselwirkungen sind ebenfalls kaum bekannt. Lediglich die Kombination mit dem Medikament Imatinib (Leukämie) führte zu einer Lebertoxizität und sollte deswegen vermieden werden. 

Zudem wird empfohlen, Ginseng nicht zusammen mit Diabetesmedikamenten zu konsumieren. Hier ist es sinnvoll, wenn du mit deinem Arzt im Vorfeld Absprache hältst. 

In der traditionellen chinesischen Medizin wird außerdem darauf hingewiesen, dass Ginseng nicht unbedingt mit Kaffee oder schwarzem Tee eingenommen werden soll. Selbiges gilt für Cola und andere koffeinhaltige Getränke. Zu welchen Nebenwirkungen es kommen könnte, wird nicht erklärt. Es lässt sich jedoch logisch ableiten, dass Koffein ein recht starkes Aufputschmittel ist, welches im Gegensatz zum Ginseng den Körper in ein Ungleichgewicht führt. Eine gemeinsame Einnahme ist daher rein logisch nicht sinnvoll. 

Wann können Nebenwirkungen auftreten? 

Es ist recht simpel. Wenn du die Menge nicht bis ins Absurde überdosierst, sind Ginseng Nebenwirkungen absolut unwahrscheinlich. Vermeide außerdem die Mischung mit den oben genannten Medikamenten und mit Koffein und du bist auf der sicheren Seite. 

Ein weiterer Tipp ist, zumindest am Anfang die Ginseng-Einnahme auf morgens zu beschränken, damit die Wahrscheinlichkeit eines schlechten Schlafes nicht steigt. 

Die offizielle Empfehlung des deutschen Arzneibuches gibt an, dass eine gesunde Dosierung im Rahmen zwischen 1-2 Gramm pro Tag liegt. 

Ginseng Nebenwirkungen: Fazit 

Ginseng und Nebenwirkungen – das ist eine Fehlanzeige. Es gibt keine wissenschaftlich ausgemachten Risiken, die bei der Einnahme von Ginseng auftreten könnten. Lediglich Wechselwirkungen mit Diabetesmedikamenten, Leukämiemedikamenten und ferner mit Kaffee lassen sich in einigen Studien und Einzelfällen beobachten. 

Grundsätzlich brauchst du dir also keine Sorgen machen, wenn du die Dosierung nicht bis ins Unermessliche schraubst. In diesem Fall musst du mit Reaktionen wie etwa Übelkeit rechnen, auch wenn diese nicht mit voller Sicherheit eintreten muss.